Holunderblüten-Kuchen haben in Norddeutschland Tradition. Die Blüten können nämlich nicht nur zu Sirup verarbeitet werden, sondern munden auch als Kuchenzutat. Ein süß-säuerlich-fruchtiger Kuchen mit dem gewissen Extra, der auch optisch etwas her macht!

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Zutaten

Für den Teig:
– 3-4 Holunderblüten-Dolden
– 350g Mehl
– 180g Rohrohrzucker
– 150g Margarine
– 100ml Sojamilch
– 50g Speisestärke
– 1-2 Bio-Zitronen (Saft und Abrieb)
– 1 Pck. Bourbonvanillezucker
– 1 Pck. Backpulver
– 3 EL Holunderblütensirup
Für den Guss:
– 150g Puderzucker
– 1 Bio-Zitrone (Saft und Abrieb)

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Zubereitung

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Für den Rührteig zunächst Margarine aufschlagen, den Zucker, den Bourbonvanillezucker, Sojamilch und das Holunderblütensirup unterrühren. Wie Ihr übrigens ganz einfach leckeres Sirup herstellt, könnt Ihr hier nachlesen. Nun das Mehl, die Speisestärke und das Backpulver unterheben. Zum Schluss noch den Saft und den Abrieb der 1-2 Zitrone(n) (je nachdem wie zitronig der Kuchen werden soll) mit dem Teig vermengen, dann die Holunderblüten vorsichtig unterheben (vorher unbedingt daran denken, die Stängel abzuschneiden).

Den Teig in eine Kastenfom gießen (meine ist 30 x 11 cm groß) und bei 180 Grad für etwa 50 Minuten in den vorgeheizten Ofen schieben. Zwischendurch ein spitzes Messer oder einen Zahnstocher in den Kuchen stecken und schauen, ob noch Teig dran kleben bleibt. Wenn nicht, ist er fertig.

Den Kuchen etwa eine Stunde auskühlen lassen. Dann kann er mit dem Puderzucker, der zuvor mit dem Zitronensaft angerührt wurde, bestrichen werden. Mit ein paar Holunderblüten und Zitronenabrieb bestreuen. Voilá!

Tipp: Die Holunderblüten könnt Ihr bei diesem veganen Rezept auch mal weglassen, oder durch Marzipan und/oder Pistazien ergänzen!

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