Verschiedene Mehlsorten

Die handelsüblichen Sorten

Weizenmehl enthält trotz seines schlechten Rufs nicht nur Stärke und Eiweiß, sondern auch wertvolle lösliche Ballaststoffe und Mineralien. Weizenmehl bleibt der Klassiker für Kuchen, Plätzchen und Weißbrot.

Dinkelmehl hat eine leicht nussige Geschmacksnote und enthält mehr Klebereiweiß als Weizen. Wer Weizen an sich nicht verträgt, sollte es mit Dinkel probieren, da die Eiweißzusammensetzung eine andere ist.

Roggenmehl punktet mit Ballaststoffen und einem höheren Mineraliengehalt als Weizen oder Dinkel. Roggenmehl besticht durch einen markant-herben Geschmack und ist perfekt für aromatische Brote und fein-würziges Gebäck.

Vollkornmehl, ob aus Weizen, Roggen oder Dinkel, weist den höchsten Gehalt an gesunden Inhaltsstoffen auf – von Ballaststoffen über Mineralien bis zu den B-Vitaminen. Ganz sicher das „Gesundeste“ von allen, dafür aber auch eigen im Geschmack.

Tipp: Weizen-, Roggen- und Dinkelmehl lassen sich in verschiedene Typen unterteilen: beispielsweise 405, 550 oder 1600. Die Zahl spiegelt dabei den Ausmahlungsgrad und Gehalt an Mineralstoffen wieder – unter anderem Kalium und Magnesium. Daher gilt: Je höher die Zahl, desto mehr wertvolle Inhaltsstoffe.

Ein paar exotische Sorten

Buchweizenmehl schmeckt nussartig und etwas bitter. Das Mehl eignet sich nicht für die Brot-, dafür aber für Waffel- oder Pfannkuchenherstellung.

Kokosmehl schmeckt leicht süßlich und passt daher hervorragend in einen Kuchen.

Kastanienmehl oder Maronenmehl taugt alleine nicht zum Backen, aber für Fladenbrot oder Crêpes.

Kichererbsenmehl hat einen leicht nussigen Eigengeschmack und man kann es für herzhafte Backwaren wie Brot und Pizzateig verwenden.

Mandelmehl schmeckt dezent nach Mandel und eignet sich sowohl für süßes als herzhaftes Gebäck.

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