Die wenigsten wissen, dass Braunschweig, genau wie Nürnberg und Aachen, im Mittelalter ein bedeutendes Zentrum der Lebküchnerei war. Mancherorts auch als Lebzelten, Pfeffer-, Gewürz- oder Honigkuchen bekannt, heißt das würzige Gebäck im Norden schlicht Lebkuchen.

Braunschweiger Lebkuchen Rezept

Zutaten

Für den Teig:
– 500g Weizenmehl
– 250g Rohrohrzucker
– 4 EL dunkles Kakoapulver
– 2 EL Agavendicksaft
– 150ml Sojasahne
– 90g Margarine
– 3 EL Wasser
– 12g Pottasche
– 1 Pck. Lebkuchengewürz oder
– 1 Msp. Ingwer
– 1 Msp. Kardamon
– 1/2 TL Zimt
– 1/2 TL Nelken

Zum Verzieren:
– 100g Puderzucker
– 80g Zartbitterkuvertüre
– 1 TL rote Lebensmittelfarbe (vegan)
– Mandeln und vegane Nonpareilles

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Zubereitung

Den Zucker mit der weichen Margarine schaumig schlagen. Zuerst die Sojasahne und den Agavendicksaft hinzufügen, dann die Gewürze, das Mehl und die zuvor in 3 EL Wasser aufgelöste Pottasche. Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 Zentimeter dick ausrollen und mit Keksförmchen der Wahl ausstechen, wenn gewünscht Mandeln eindrücken, und im vorgeheizten Backofen (180 Grad) maximal 10 Minuten backen (sonst werden die Lebkuchen zu hart). Nach dem Abkühlen nach Belieben mit farblosen und rotem Zuckerguss, Schokolade und Nonpareilles verzieren. Wer die Lebkuchen ohne Verzierung vorzieht, sollte für den Teig statt 250 Gramm 300 Gramm Zucker verwenden!

Tipp: Wer es fruchtig mag, kann in den Teig auch noch etwas Orangeat einarbeiten. Auch kann man den Teig etwas dünner ausrollen, die Plätzchen zusätzlich mit einem kleinen Loch versehen und für die Weihnachtszeit als süßen Baumschmuck verwenden!

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